Grundsteinlegung meiner Beziehung zu Russisch (C. Mielsch)

In Johannes Baars Unterlagen fand ich die Anmeldung von Edith Hoffmann aus Verden/Aller zum Russ. Sprachseminar 1969.

Frau Hoffmann hatte, schon hoch in ihren Sechzigern, am Gymnasium am Wall eine Russisch-AG gegründet.
In der Folge wurde es den Schülern ab 1970 möglich, Russisch als zweite Fremdsprache ab Klasse 7 zu lernen.

Ab 1972 gehörte ich zu dem dritten Jahrgang, der dieses Angebot nutzen durfte und war eine der wenigen, die Russisch bis zum Abitur betrieben haben. Nach dem Studium ist diese Sprache für mich zu einer Art Lebensthema geworden.

DANK an Edith Hoffmann und meine Lehrer Alena Simova und Peter Gregor am GaW sowie – stellvertretend für alle Lehrkräfte an der Universität Hamburg – an Heinz Bendiks und Daniel Weiss!

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  1. Birte Hildebrandt

    Meine Russisch-Biografie begann ganz ähnlich, wie Christines:
    1976 führte das Gymnasium Hittfeld, Seevetal (Landkreis Harburg, Niedersachsen) Russisch als 2. Fremdsprache ein. Ich gehörte zum ersten Jahrgang, der diese Wahlmöglichkeit hatte – und ich war neugierig auf eine Sprache, die niemand sonst in der Familie sprach. Unsere Lehrerin war Frau Dr. Gisela Schenkowitz, die selber als Studentin bereits am Timmendorfer Sprachseminar teilgenommen hatte und den Timmendorf-Geist an ihre Schülerinnen und Schüler weitergegeben hat.
    1980 – ich war in der 11. Klasse – bat Frau Dr. Schenkowitz Dr. Baar, zwei ihrer Schülerinnen nach Timmendorfer Strand schicken zu dürfen: mich und eine weitere Mitschülerin. Das war für mich der „echte“ Einstieg in die russische Sprache und Kultur und für das Sprachseminar der Beginn der Öffnung auch für Schülerinnen und Schüler von Gymnasien, die Russisch als Fremdsprache anboten.
    Auch mein Weg führte nach dem Abitur an die Universität Hamburg, zu Alois Schmücker und Prof. Dr. Daniel Weiss, bei dem ich 1990 meinen Abschluss als Magister der Ostslavischen Philologie erwarb.
    Während meines Studiums von 1984-1990 habe ich kein Timmendorf-Seminar ausgelassen – Timmendorfer Strand im Oktober war ein gesetzter Termin im Laufe jeden Studienjahres!
    DANKE an Dr. Gisela Schenkowitz für den Grundstein und an den DAAD für das eine oder andere Stipendium dafür!

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